Das THEATER 58
Das THEATER 58 wurde am 26. Febr. 1958 in Luzern gegründet. Es ist eines der ältesten freien Theater der Schweiz. Junge idealistische und theaterbegeisterte Schauspielerinnen und Schauspieler hatten sich zusammengefunden, um dem anonymen Stadttheaterbetrieb zu entrinnen und gemeinsam ein Theater zu gestalten, das sich den Fragen der Zeit stellt und sich der Spiritualität öffnet. Stefan Andres’ Schauspiel „Gottes Utopia“ als Eröffnungspremière war Ausdruck dieser Suche nach neuen Wegen.
Nach einigen Jahren wurde das THEATER 58 zum Tournéetheater mit Aufführungen in der Schweiz, teilweise auch in Deutschland und Oesterreich. Pro Spielzeit finden 80-90 Aufführungen zu Stadt und Land statt. In all den Jahren ist sich das THEATER 58 treu geblieben. Nicht das Schielen nach raschen Erfolgen, modischen Trends, Events und Sensationen ist Ziel und Anliegen der Theaterarbeit, sondern das Eindringen in das Wesen des Menschen, in das Abenteuer und das Mysterium seiner Existenz. Konsequenterweise ist der Spielplan des THEATER 58 denn auch vielfach anders als der anderer Bühnen der freien Szene. Besondere Erfolge hatte die Bühne mit Aufführungen von „Der Kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupéry, „Der Alchimist“ von Paulo Coelho, „Die Gerechten“ von Albert Camus, „Mirad, ein Junge aus Bosnien“ von Ad de Bond, „Meine Evangelien“ von Eric-Emmanuel Schmitt, „Dienstags bei Morrie“ von Mitch Albon, „Franziskus, Gaukler Gottes“ von Dario Fo und 6 Uraufführungen mit Werken von Silja Walter.