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Schmitt

Pressebilder

Schmitt PortraitSchweizer Erstaufführung
Eric–Emmanuel Schmitt

Das Kind von Noah

Ein berührendes und herausforderndes Stück des weltbekannten Autors, der mit "Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran" und "Oscar und die Dame in Rosa" Welterfolge erzielte.

Ein Kind steht im Mittelpunkt, eine Geschichte, traurig, aber auch tröstend zugleich. Leicht und spielerisch erzählt vom Bestsellerautor Eric-Emmanuel Schmitt. Seine einzigartige Erzählkunst begeistert, und Schmitt bringt es fertig, einen so intelligenten Charakter wie den siebenjährigen Joseph zu entwickeln, der mit den Augen des Kindes Fragen stellt, die auch Erwachsene herausfordern und zum Zweifeln und Nachdenken bringen.

Die Geschichte des siebenjährigen jüdischen Jungen während der deutschen Besatzung Frankreichs setzt das Versöhnungswerk des Autors fort. In "Das Kind von Noah" entdecken wir auch unsere eigene Kindheit, die eigenen Wünsche, Sehnsüchte, Aengste und Verletzungen. Bei Schmitt geht es immer um überzeitliche Werte wie Freundschaft, Achtung, Vertrauen, Glaube.

Das "Kind von Noah" ist ein Stück über Toleranz gegenüber Andersdenkenden und Andersgläubigen, ein Stück auch über das Bewahren von Glauben in einer von Verfolgungen und Bedrohungen gezeichneten Welt.

Regie: Elmar Schubert
Mit Pascale Jordan, Stefan Kollmuss, Bodo Krumwiede

Auf dem Spielplan ab 2. Oktober 2011 bis 31.5. 2013

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  Die Stühle von Ionesco


Pressebilder

Schmitt Portrait Eugène Ionesco

"Die Stühle"

"Wenn der Mensch sich nicht mehr um die Probleme der letzten Dinge kümmert, wenn ihn einzig das Geschick einer politischen Nation, die Wirtschaftslage interessiert, wenn die grossen metaphysischen Probleme ihn nicht mehr schmerzen, sondern gleichgültig lassen, dann ist die Menschheit herab gewürdigt und wird bestialisch." Eugène Ionesco

Ein Mann –DER ALTE– und seine Frau –DIE ALTE– leben auf einer von Wasser umgebenen Insel. Sie wohnen schon sehr lange dort, und die Welt ist weit weg. Die beiden sind einsam, und der Alltag erschöpft sich in Langeweile, im Erzählen der immer gleichen Geschichten. Doch dieser Tag soll anders werden! Die Alte findet, dass nun endlich die Zeit gekommen sei für die Verkündung der Lebensbotschaft des Alten an die Menschheit. Zu diesem Ereignis werden alle eingeladen, die ganze Menschheit. Da der Alte nicht selber reden will, hat er einen Redner engagiert. Er soll in seinem Namen sprechen. Die ganze Menschheit ist im Anmarsch. Es läutet ununterbrochen. Türen öffnen sich. Die Alte ist damit beschäftigt, immer neue Stühle in die Wohnung zu schleppen. Nur: Der Zuschauer sieht die Gäste nicht. Aber die beiden Alten bilden sich die Gäste nicht ein, sie sehen sie wirklich. Dann erscheint der Redner. Noch bevor er seinen Vortrag beginnen kann, springen die beiden aus dem Fenster, in der Hoffnung, ihr Leben würde durch ihre vom Redner vorgetragene Botschaft zur ruhmvollen Legende. Doch der Redner ist taubstumm.

Ionescos Stück stellt die grundsätzliche Frage nach dem Schein und dem Sein. Es setzt sich mit der Wahrheit hinter der äusseren Erscheinung auseinander. Es ist auch ein Stück über Einsamkeit, über zwei Menschen, die den Sinn ihres Daseins in der Verkündung einer leeren Heilsbotschaft sehen und in der komisch-tragischen Verfolgung dieses Ziels scheitern und sich selbst verlieren.

Regie: André Revelly. Es spielen: Pascale Jordan, Elmar Schubert, André Revelly

Neuinszenierung
Première 10. Sept. 2010. Auf dem Spielplan bis 31.5.2012

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  Schmitt


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Kritik Reformiert

Schmitt PortraitEric-Emmanuel Schmitt

Meine Evangelien

Die dramatische Erfahrung der frohen Botschaft

"Wenn ich diese beiden Stücke meine Evangelien genannt habe, so deshalb, um damit zu verdeutlichen, daß ich damit nicht irgendeine Wahrheit verkünden will, sondern darin lediglich meine sehr subjektive Sicht auf die Dinge darstelle…" (Eric–Emmanuel Schmitt)

DAS PILATUS-EVANGELIUM

Jesus' Leichnam ist verschwunden, er soll auferstanden sein. Pilatus wittert die Gefahr einer Legendenbildung. Als römischer Statthalter muß er das mit allen Mitteln verhindern. Gemeinsam mit seinem Sekretär Sextus sucht er fieberhaft nach dem Leichnam, untersucht alle Spuren, um den Gerüchten ein Ende zu setzen…

Letzte Nacht auf Erden zeigt die letzte Stunde Jesu vor seiner Verhaftung im Garten Gethsemane. Es ist das bewegende Zeugnis eines Menschen, der weiß, daß er morgen sterben wird, über die Bedeutung seines Lebens.

Regie: André Revelly, Bild: Dani Bodmer, Kostüme: Maggie Zogg,
Es spielen: Pascale Jordan, Maurilio Nussio, Elmar Schubert.

Wiederaufnahme aus der Spielzeit 2009/10
Auf dem Spielplan bis 31.5.2012

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  Dario Fo


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Pressekritik

Schmitt PortraitDario Fo

Franziskus, Gaukler Gottes

Der heilige Franz von Assisi reiste im 13. Jahrhundert als Wanderprediger, der allen weltlichen Reichtümern entsagte, durch Italien, wurde bald von vielen Menschen als Heiliger verehrt und gründete den Orden der Franziskaner.

Franziskus bezeichnete sich selbst als Gaukler, und das zu Recht. Die umbrischen Volkssagen erzählen von seinen Predigten, die geprägt waren von spielerischem Witz und komödiantischer, ja geradezu kabarettistischer Theatralik.

Sein wohl berühmtestes Werk ist der "Sonnengesang", ein zentrales literarisches Werk des Altitalienischen und gleichzeitig bis heute ein wunderschöner Lobgesang auf Gottes Schöpfung.

Dario Fo, italienischer Dramatiker, Erzkomödiant und Nobelpreisträger der Literatur, hat einige der Legenden, die sich um den heiligen Franziskus ranken, zu einem Theaterstück verarbeitet, zu einem Stück über menschliche und politische Verantwortung.

Dario Fo ist bekannt dafür, dass er mit einfachen Mitteln grosse Wirkung erzielt. Er hat wiederholt bewiesen, dass politisches Theater nicht langweilig und belehrend sein muss, sondern ganz im Gegenteil in höchstem Masse fordernd und auch unterhaltsam.

Mit "Franziskus, Gaukler Gottes" ist ihm ein hintergründiges und äusserst lebendiges Porträt des charismatischen Predigers, Sozialrevolutionärs, Pazifisten und Kirchenkritikers Franz von Assisi gelungen.

Regie: Elmar Schubert; Kostüme: Maggie Zogg
Mit Stefan Kollmuss in der Rolle des Franziskus.

Wiederaufnahme aus der Spielzeit 2009/10
Auf dem Spielplan bis 31. 5. 2012

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  29.09.2011      nach oben