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Schmitt

Pressebilder

Pressekritik

Schmitt PortraitSchweizer Erstaufführung
Eric–Emmanuel Schmitt

Das Kind von Noah

Ein berührendes und herausforderndes Stück des weltbekannten Autors, der mit "Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran" und "Oscar und die Dame in Rosa" Welterfolge erzielte.

Ein Kind steht im Mittelpunkt, eine Geschichte, traurig, aber auch tröstend zugleich. Leicht und spielerisch erzählt vom Bestsellerautor Eric-Emmanuel Schmitt. Seine einzigartige Erzählkunst begeistert, und Schmitt bringt es fertig, einen so intelligenten Charakter wie den siebenjährigen Joseph zu entwickeln, der mit den Augen des Kindes Fragen stellt, die auch Erwachsene herausfordern und zum Zweifeln und Nachdenken bringen.

Die Geschichte des siebenjährigen jüdischen Jungen während der deutschen Besatzung Frankreichs setzt das Versöhnungswerk des Autors fort. In "Das Kind von Noah" entdecken wir auch unsere eigene Kindheit, die eigenen Wünsche, Sehnsüchte, Aengste und Verletzungen. Bei Schmitt geht es immer um überzeitliche Werte wie Freundschaft, Achtung, Vertrauen, Glaube.

Das "Kind von Noah" ist ein Stück über Toleranz gegenüber Andersdenkenden und Andersgläubigen, ein Stück auch über das Bewahren von Glauben in einer von Verfolgungen und Bedrohungen gezeichneten Welt.

Regie: Elmar Schubert
Mit Pascale Jordan, Stefan Kollmuss, Bodo Krumwiede

Auf dem Spielplan bis 31. 5. 2014

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  Schmitt


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Leonard GersheLeonard Gershe

Schmetterlinge sind frei

Das Erwachsenwerden, die Schwierigkeit der Eltern, ihre Kinder loszulassen und der Mut eines blinden jungen Mannes, sein Leben  selbstbestimmt zu gestalten, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen,  werden in diesem Stück spielerisch, witzig und fantasievoll thematisiert.

Don Baker ist ein junger Mann. Seit seiner Geburt ist er blind. Er hat die Bevormundung durch seine Mutter, Mrs. Florence Baker, hinter sich gelassen und ist in eine abgewrackte Wohnung in New York gezogen. Die flippige Jill, die davon träumt, Schauspielerin zu werden,  wohnt gleich nebenan. Die beiden könnten unterschiedlicher nicht sein. Jill, die lebenslustige extrovertiere junge Frau, die jeder Bindung aus dem Weg geht. Und der introvertierte Don, der nach nach Innen sieht und sich nach einer Bindung sehnt. Es entsteht in Windeseile eine stürmische Liebesromanze zwischen Jill und Don. Mrs. Baker erscheint unangemeldet in Dons Wohnung, ist entsetzt über die Unordnung und die nur spärlich bekleidete Jill und möchte ihren Sohn nach Hause zurückholen. Sie muss aber erkennen, dass Don sich verändert hat und selbständiger geworden ist…. Doch die Enttäuschung für den blinden Don naht. Jill, deren Lebensmotto “Schmetterlinge sind frei” ist, zieht zu Regisseur Ralph, der ihr eine kleine Nebenrolle verschafft hat. Don will nach Hause, doch Mutter drängt ihn, doch frei zu bleiben und sein Leben selbst zu gestalten. Am Ende siegt Dons Lebenslust und sein Wille, Musik zum Lebensinhalt zu machen

Regie: André Revelly. Bild: Gabi Frotzler. Kostüme: Colleen Dunkel-Hardy.
Mit Nicole Lechmann, Dagmar Loubier, Michael Schraner, Elmar Schubert

Auf dem Spielplan ab 29. Sept. 2012 bis Ende Mai 2013

 

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  Dario Fo


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Schmitt PortraitDario Fo

Franziskus, Gaukler Gottes

Der heilige Franz von Assisi reiste im 13. Jahrhundert als Wanderprediger, der allen weltlichen Reichtümern entsagte, durch Italien, wurde bald von vielen Menschen als Heiliger verehrt und gründete den Orden der Franziskaner.

Franziskus bezeichnete sich selbst als Gaukler, und das zu Recht. Die umbrischen Volkssagen erzählen von seinen Predigten, die geprägt waren von spielerischem Witz und komödiantischer, ja geradezu kabarettistischer Theatralik.

Sein wohl berühmtestes Werk ist der "Sonnengesang", ein zentrales literarisches Werk des Altitalienischen und gleichzeitig bis heute ein wunderschöner Lobgesang auf Gottes Schöpfung.

Dario Fo, italienischer Dramatiker, Erzkomödiant und Nobelpreisträger der Literatur, hat einige der Legenden, die sich um den heiligen Franziskus ranken, zu einem Theaterstück verarbeitet, zu einem Stück über menschliche und politische Verantwortung.

Dario Fo ist bekannt dafür, dass er mit einfachen Mitteln grosse Wirkung erzielt. Er hat wiederholt bewiesen, dass politisches Theater nicht langweilig und belehrend sein muss, sondern ganz im Gegenteil in höchstem Masse fordernd und auch unterhaltsam.

Mit "Franziskus, Gaukler Gottes" ist ihm ein hintergründiges und äusserst lebendiges Porträt des charismatischen Predigers, Sozialrevolutionärs, Pazifisten und Kirchenkritikers Franz von Assisi gelungen.

Regie: Elmar Schubert; Kostüme: Maggie Zogg
Mit Stefan Kollmuss in der Rolle des Franziskus.

Wiederaufnahme aus der Spielzeit 2009/10
Auf dem Spielplan bis 31. 5. 2014

  Dario Fo


Schmitt PortraitSchweizerische Erstaufführung
Eric-Emmanuel Schmitt

Kiki van Beethoven


In „Kiki van Beethoven“ geht Schmitt eine fantasievolle Verdindung von Musik und spannender, tiefsinniger und zuweilen auch sehr komischer Handlung ein, wobei die Musik Beethovens eine zentrale Rolle spielt.

Es ist eine schmerzvolle aber auch amüsante Reise in das eigene Ich und in die Musik von Beethoven. In „Kiki van Beethoven“ kommt Schmitts Talent und besondere Stärke, den ernsthaften Fragen des Lebens mit ironischem Lächeln und literarischem Scharfsinn zu begegnen auf überzeugende Weise zum Tragen.

Früher erklangen in Kikis Ohren auf magische Weise die Melodien Beethovens. Doch jetzt bleiben sie stumm. In Schmitts philosophischem Märchen trifft Kiki an einem Herbsttag auf den jungen Bob. Der hört nicht Beethoven, sondern Hip Hop. Es beginnt ein amüsanter und spannender Dialog zwischen Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Bisher unentdeckte Wahrheiten kommen ans Licht, Lebenskonzepte werden in Frage gestellt, und Wut, Zweifel und Angst an die Oberfläche geholt. Kiki und Bob kommen sich langsam näher, und Bob findet Beethovens Musik gar nicht mehr so scheusslich. Kiki versucht sich sogar in Hip Hop und einem Salto rückwärts.
Ein wunderbares Stück voll Lebensfreude und Respekt von Alt und Jung.

Auf dem Spielplan ab Ende September 2013 bis 31. 5. 2014

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Fotos © Fritz Blumer
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  © www.barlok.ch
 

  03.10.2012      nach oben