Das Kind von Noah Ein berührendes und herausforderndes Stück des weltbekannten Autors, der mit "Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran" und "Oscar und die Dame in Rosa" Welterfolge erzielte. Ein Kind steht im Mittelpunkt, eine Geschichte, traurig, aber auch tröstend zugleich. Leicht und spielerisch erzählt vom Bestsellerautor Eric-Emmanuel Schmitt. Seine einzigartige Erzählkunst begeistert, und Schmitt bringt es fertig, einen so intelligenten Charakter wie den siebenjährigen Joseph zu entwickeln, der mit den Augen des Kindes Fragen stellt, die auch Erwachsene herausfordern und zum Zweifeln und Nachdenken bringen. Die Geschichte des siebenjährigen jüdischen Jungen während der deutschen Besatzung Frankreichs setzt das Versöhnungswerk des Autors fort. In "Das Kind von Noah" entdecken wir auch unsere eigene Kindheit, die eigenen Wünsche, Sehnsüchte, Aengste und Verletzungen. Bei Schmitt geht es immer um überzeitliche Werte wie Freundschaft, Achtung, Vertrauen, Glaube. Das "Kind von Noah" ist ein Stück über Toleranz gegenüber Andersdenkenden und Andersgläubigen, ein Stück auch über das Bewahren von Glauben in einer von Verfolgungen und Bedrohungen gezeichneten Welt. Regie: Elmar Schubert Auf dem Spielplan bis 31. 5. 2014 |
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Schmetterlinge sind frei Das Erwachsenwerden, die Schwierigkeit der Eltern, ihre Kinder loszulassen und der Mut eines blinden jungen Mannes, sein Leben selbstbestimmt zu gestalten, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen, werden in diesem Stück spielerisch, witzig und fantasievoll thematisiert. Don Baker ist ein junger Mann. Seit seiner Geburt ist er blind. Er hat die Bevormundung durch seine Mutter, Mrs. Florence Baker, hinter sich gelassen und ist in eine abgewrackte Wohnung in New York gezogen. Die flippige Jill, die davon träumt, Schauspielerin zu werden, wohnt gleich nebenan. Die beiden könnten unterschiedlicher nicht sein. Jill, die lebenslustige extrovertiere junge Frau, die jeder Bindung aus dem Weg geht. Und der introvertierte Don, der nach nach Innen sieht und sich nach einer Bindung sehnt. Es entsteht in Windeseile eine stürmische Liebesromanze zwischen Jill und Don. Mrs. Baker erscheint unangemeldet in Dons Wohnung, ist entsetzt über die Unordnung und die nur spärlich bekleidete Jill und möchte ihren Sohn nach Hause zurückholen. Sie muss aber erkennen, dass Don sich verändert hat und selbständiger geworden ist…. Doch die Enttäuschung für den blinden Don naht. Jill, deren Lebensmotto “Schmetterlinge sind frei” ist, zieht zu Regisseur Ralph, der ihr eine kleine Nebenrolle verschafft hat. Don will nach Hause, doch Mutter drängt ihn, doch frei zu bleiben und sein Leben selbst zu gestalten. Am Ende siegt Dons Lebenslust und sein Wille, Musik zum Lebensinhalt zu machen Regie: André Revelly. Bild: Gabi Frotzler. Kostüme: Colleen Dunkel-Hardy. Auf dem Spielplan ab 29. Sept. 2012 bis Ende Mai 2013
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Franziskus, Gaukler Gottes Der heilige Franz von Assisi reiste im 13. Jahrhundert als Wanderprediger, der allen weltlichen Reichtümern entsagte, durch Italien, wurde bald von vielen Menschen als Heiliger verehrt und gründete den Orden der Franziskaner. Franziskus bezeichnete sich selbst als Gaukler, und das zu Recht. Die umbrischen Volkssagen erzählen von seinen Predigten, die geprägt waren von spielerischem Witz und komödiantischer, ja geradezu kabarettistischer Theatralik. Sein wohl berühmtestes Werk ist der "Sonnengesang", ein zentrales literarisches Werk des Altitalienischen und gleichzeitig bis heute ein wunderschöner Lobgesang auf Gottes Schöpfung. Dario Fo, italienischer Dramatiker, Erzkomödiant und Nobelpreisträger der Literatur, hat einige der Legenden, die sich um den heiligen Franziskus ranken, zu einem Theaterstück verarbeitet, zu einem Stück über menschliche und politische Verantwortung. Dario Fo ist bekannt dafür, dass er mit einfachen Mitteln grosse Wirkung erzielt. Er hat wiederholt bewiesen, dass politisches Theater nicht langweilig und belehrend sein muss, sondern ganz im Gegenteil in höchstem Masse fordernd und auch unterhaltsam. Mit "Franziskus, Gaukler Gottes" ist ihm ein hintergründiges und äusserst lebendiges Porträt des charismatischen Predigers, Sozialrevolutionärs, Pazifisten und Kirchenkritikers Franz von Assisi gelungen. Regie: Elmar Schubert; Kostüme: Maggie Zogg Wiederaufnahme aus der Spielzeit 2009/10 |
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Kiki van Beethoven
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Fotos © Fritz Blumer |
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| © www.barlok.ch |
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